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Unsere Heimat gemeinsam gestalten.

Unsere Heimat hat sich, wie die gesamte Region, in den vergangenen 31 Jahren enorm gewandelt und entwickelt. Als gemeinsame Stadt Sanderdorf-Brehna haben wir seit 2009 eine positive wirtschaftliche Entwicklung genommen. Das war aber kein Zufall, sondern das engagierte Tun von Bürgermeistern, Stadträten und Einwohnern. Ich möchte diese Entwicklung als neuer Bürgermeister von Sandersdorf- Brehna sehr gerne weiterführen und meine Heimat, unsere Heimat mit Ihnen weiter gestalten.

Ein Pluspunkt für die Zukunft ist unsere ausgeglichene Bevölkerungsentwicklung. Das liegt vor allem daran, dass junge Menschen ins Stadtgebiet kommen und hier heimisch werden. Kurz gesagt: die städtischen Slogans „wirtschaftsstark“ und „familienfreundlich“ werden gelebt. Ich bin einer dieser Menschen. Nach Jahren in der Fremde hat es mich mit meiner Familie zurück in die Heimat gezogen. Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Als Bürgermeister von Sandersdorf-Brehna möchte ich dafür arbeiten, dass das so bleibt – nicht nur für mich und meine Familie, sondern auch für Sie und Ihre Lieben.

Als Familienmensch weiß ich, das geht nur gemeinsam. Ich werde ein offenes Ohr für Ihre Anliegen und Sorgen haben. Ich werde mir die Zeit nehmen zuzuhören, mir in Ruhe eine Meinung zu bilden und dann zu entscheiden. Natürlich habe ich aber auch eigene Vorstellungen und Ideen, wie sich unsere Heimat entwickeln soll und welche zukünftigen Probleme gelöst werden müssen.

Unsere Ortschaften – Tradition bewahren, Ehrenamt unterstützen, Sportverein stärken.

Unsere Ortschaften haben sich ihre Traditionen bewahrt und damit über viele Jahre hinweg eine eigene Identität geschaffen. Es gibt überall ein lebhaftes und zum Teil sehr vielfältiges Vereinsleben, das zur Identifikation mit den Ortschaften und mit der Stadt beiträgt. Unsere traditionellen Feste – Kinder- und Heimatfest in Brehna, das Brunnenfest in Zscherndorf, das Teichfest in Heideloh oder der Weihnachtsmarkt in Sandersdorf, um nur einige Beispiele zu nennen – sorgen für Abwechslung, Freude und ziehen neben den Einheimischen auch Besucher aus der Umgebung an.

Damit dieses ehrenamtliche Engagement weitergeführt wird, gilt für mich: ich werde das Ehrenamt ernst nehmen! Von Freiwilliger Feuerwehr bis zum Heimat- oder Sportverein, alle Anliegen werden ernst genommen. Es wird zugehört und dann gemeinsam an Lösungen gearbeitet. Der Erhalt und die Stärkung des Vereinslebens müssen das Ziel sein!

Um das Vereins- und Familienleben in unserer Heimat zu unterstützen, möchte ich feste, verbindliche Bürgerbudgets für unsere Stadt und unsere Ortschaften einführen. Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, auch Kinder und Jugendliche, sollen Vorschläge zur Umsetzung kleinerer ortsteilbezogener Vorhaben machen können, die der Allgemeinheit zugutekommen. In einer Abstimmung können die Menschen des jeweiligen Ortes entscheiden, welche eingereichten Vorschläge finanziert werden sollen.

Unsere Stadt ist vor allem bei jungen Familien sehr beliebt, die Bauland gesucht und gefunden haben. Nicht jede Familie kann und möchte aber ein Einfamilienhaus bauen. Ich denke, wir brauchen in diesem Bereich attraktive und bezahlbare (Miet-)Angebote in unserer Stadt. Auch im Bereich altersgerechtes Wohnen kann das Angebot verbessert werden.

Unsere Sportvereine sind Aushängeschilder unserer Stadt. Sie tragen unseren Namen über die Stadtgrenzen hinaus in den Landkreis, in unser Bundesland und den Rest der Republik. Damit die vielen Mitglieder in den unterschiedlichsten Vereinen und Sportarten aktiv sein können, benötigen sie optimale Trainings- und Wettkampfstätten. Wo dies nicht gegeben ist, werde ich als Bürgermeister mich dafür einsetzen dies zu ändern. Egal ob kleiner oder großer Sportverein, egal ob Einzel- oder Mannschaftssport, alle verdienen gleich gute Voraussetzungen. Optimale Bedingungen verbessern auch die Nachwuchsgewinnung.

Kinder und Jugendliche – Mit ihnen ihre Zukunft gestalten.

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Das ist ein oft zitierter, aber dafür umso wahrerer Satz. Ich möchte, dass wir unsere Stadt gemeinsam mit unseren Kindern und Jugendlichen gestalten, dass wir ihre Anliegen und Wünsche ernst nehmen. Wir haben ein sehr gutes Angebot der Kinderbetreuung, das es zu erhalten und bei Bedarf auch auszubauen gilt. Darüber hinaus ist es für mich als Papa ein schönes Detail, dass wir mittlerweile überall Spielplätze haben, die ich sehr gern erhalten und in einigen Fällen auch schöner machen möchte. Unser engagierter Jugendbeirat wird bei mir immer eine offene Tür und Unterstützung für seine Arbeit finden. Um Technik interessierten Jugendlichen ein neues Angebot zu machen, möchte ich gern eine Schrauber-Werkstatt etablieren. Dort sollen sie unter fachkundiger, ehrenamtlicher Anleitung tüfteln und basteln können, um neue Fähig- und Fertigkeiten zu erlernen. Ich finde, das ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

Unsere Wirtschaft – Rückgrat stützen, Flächen nicht verschleudern.

Die Wirtschaft in unserer Stadt hat sich sehr gut entwickelt. Wir haben uns von einer Nehmerkommune zu einer Geberkommune gewandelt. Neben guten Ansiedlungen im Stadtgebiet verdanken wir unseren Erfolg vor allem den vielen Handwerkern und Betrieben. Als wirtschaftliches Rückgrat unserer Stadt werde ich sie natürlich auch weiterhin unterstützen.

Mit unserer verbleibenden Industrieflächen müssen wir in den nächsten Jahren sorgsam umgehen. Wir haben noch einigen Platz, aber Fläche ist endlich. Die verbleibenden Areale sollen an Firmen gehen, die idealerweise viele Arbeitsplätze schaffen und wertschöpfend tätig sind.

Ich möchte, dass wir die Wasserversorgung wieder rekommunalisieren und die Grundlagen für die Schaffung eigener Stadtwerke legen. Damit würden wir unsere Gestaltungsmöglichkeiten deutlich erweitern sowie mehr Bürgernähe und Wirtschaftsförderung möglich machen. Am Anfang dieses Weges muss aber eine sorgfältige Prüfung der Chancen und Risiken stehen.

Digitalisierung – Breitbandversorgung sicherstellen, Verwaltung bürgerfreundlicher machen.

Es besonderes Augenmerk werde ich auf die Digitalisierung legen. Eine flächendenkende Breitbandversorgung wird sowohl im privaten als auch im wirtschaftlichen Bereich mittlerweile zu Recht erwartet. Das müssen wir sicherstellen und die Lücken im Netz schließen.

Damit einhergehen muss auch die Digitalisierung der Verwaltung. Mein Ziel ist es, die Verwaltung bürgerfreundlicher zu machen. Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Unternehmen sollen mittelfristig möglichst jeden Kontakt mit der öffentlichen Hand online erledigen können, sofern sie es wollen. Die digitale Verwaltung bietet die Chance Bürgeranliegen einfacher und unkomplizierter zu bearbeiten. Ziel ist es vom Antrag bis zur Erledigung alles online durchzuführen. Formulare können gleich am Bildschirm ausgefüllt, elektronisch signiert und ebenso elektronisch an die Behörde versendet werden. Die Erledigung, das Erstellen von Bescheiden und sonstiger Schriftstücke, kann auf demselben Weg erfolgen. Dabei muss die Sicherheit der digitalen Infrastruktur sowie die Sicherheit der persönlichen Daten oberste Priorität haben. Die Möglichkeit der persönlichen Ansprechbarkeit auf dem Amt wird dadurch nicht eingeschränkt.

Verkehr – Sandersdorf-Brehna besser erreichen und sicher durchqueren.

Ich will, dass Sandersdorf-Brehna besser erreichbar ist, für alle von uns. Was meine ich damit? Eine der größten Schwächen, die wir in unserer Stadt haben, ist die Tatsache, dass man mit dem Nahverkehr nicht in alle Ortsteile kommt, ohne umzusteigen. Hier möchte ich gern über einen Bürgerbus nachdenken und diskutieren. Darüber hinaus fehlt ein lückenlosen Radwegenetzes in unserer Stadt. Das ist auch ein Problem der Sicherheit, das ich langfristig angehen will. Der neue Radweg zwischen Zscherndorf und Ramsin ist ein gutes Beispiel wie dieses sichere Radwegenetz für uns und unsere Kinder aussehen kann. Außerdem würde ich gern eine Reaktivierung der Bahnstrecke Bitterfeld-Stumsdorf, die ehemalige „Saftbahn“, herbeiführen, die wieder eine Verbindung bis in die Kreisstadt Köthen bzw. bis nach Leipzig herstellen könnte.

Gesundheit – Medizinische Versorgung sichern.

Unsere Daseinsvorsorge zu bewahren und auch zu steigern wird eine der größten Herausforderungen der nahen Zukunft. Es ist abzusehen, dass einige Hausärzte bald ihren wohlverdienten Ruhestand erreichen werden. Das bedeutet für uns als Stadt, dass wir uns Gedanken darüber machen müssen, wie wir Nachwuchsmediziner finden. Neben den klassischen Hausarztpraxen sollten wir auch über neue Wege nachdenken. Medizinische Versorgungszentren können ein guter Anreiz für junge Mediziner sein, bei uns im Stadtgebiet tätig zu werden. Wir haben als Stadt den großen Standortvorteil, dass es vor unserer Haustür in Leipzig und Halle zwei Universitätskliniken gibt, wo junge Medizinerinnen und Mediziner ausgebildet werden. Durch gezieltes Marketing können wir auf uns als attraktive Stadt aufmerksam machen. Auch Stipendienangebote für junge Menschen aus unserem Stadtgebiet sind ein überlegenswerter Schritt.

Daseinsvorsorge – Sicherheit bieten, Umweltschutz leben.

Beim Thema Brand- und Katastrophenschutz müssen wir unbedingt noch mehr im Bereich Nachwuchsgewinnung tun und auch ein zukunftsfähiges und stadtumfassendes Konzept erarbeiten. Dies geht aber nicht von oben herab, sondern im Gespräch mit allen Akteuren und ausreichend Zeit.

Deponien im Stadtgebiet, insbesondere den Ausbau der Deponie Roitzsch, lehne ich ab.

Ich möchte, dass wir als Kommune, im Rahmen der Möglichkeiten, einen Beitrag zur Energiewende leisten, zum Beispiel durch die konsequente Umstellung auf LED-Lichttechnik im gesamten Stadtgebiet, die energetische Sanierung kommunaler Gebäude und dem Installieren von Solaranlagen auf deren Dächern.

Unser Jugendbeirat hat in Sandersdorf mit gutem Beispiel vorgemacht, wie man in Eigeninitiative etwas für unser Stadtbild und für Umwelt tun kann. In einer Baulücke wurde ein kleiner Stadtgarten angelegt. Ich werde diese großartige Idee aufgreifen und für weitere Stadtgärten sorgen. Außerdem möchte ich erreichen, dass wir für jedes neugeborene Kind in unserem Stadtgebiet einen neuen Baum pflanzen. Darüber hinaus müssen wir für mehr Blühstreifen und Hecken an Ackerrändern sorgen.